Hallo Thomas,

seit wann bist du schon bei Kopp und was hast du vorher gemacht?

Ich bin inzwischen seit 1996 bei Kopp und habe eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Davor habe ich meinen Schulabschluss gemacht.

Wie bist du (damals) auf Kopp als Arbeitgeber gestoßen?

Ich habe auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz eine Stellenanzeige in der Zeitung gelesen. Die hat mich angesprochen und ich habe mich beworben. Nach dem Einstellungstest ging dann alles ganz schnell. Ich selbst kannte Kopp zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wirklich. Internetrecherchen gab es damals auch noch nicht und habe mich daher im Bekanntenkreis etwas informiert.

Was waren deine Gründe weshalb du dich für Kopp als Arbeitgeber entschieden hast?

Kopp war damals schon ein großer Arbeitgeber mit dem Ruf einer sehr guten Ausbildung. Viele Bekannte haben sehr positiv über Kopp berichtet. Nach dem Vertragsangebot inkl. Betriebsrundgang habe ich auch nicht zwei Mal überlegen müssen, sondern habe mich gleich für Kopp entschieden.

Wie empfindest du bei Kopp die Zusammenarbeit mit deinen Kollegen?

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war schon immer sehr gut. Wenn man offen an die Sache ran geht bekommt man viel Unterstützung. Wenn es hart auf hart geht, stehen die Mitarbeiter zusammen und versuchen die Probleme zu lösen, was zum Glück auch in fast allen Fällen gelingt.
Der Vorteil ist, dass viele Mitarbeiter schon lange bei Kopp sind und viel Erfahrung haben und diese gezielt einbringen und damit versuchen das beste Ergebnis zu erzielen.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders viel Spaß?

Das sind mehrere Punkte.
Erstens die Abwechslung. In meinem Bereich hat man wenig Routineaufgaben, sondern immer wieder neue Projekte und Herausforderungen.
Zweitens die Kombination aus Kundenkontakt und internem Kontakt mit verschiedenen Bereichen wie Entwicklung, Einkauf, Marketing und Produktmanagement oder Produktion. In unserem Bereich hat man vielen Schnittstellen und sammelt Erfahrungen aus den verschiedenen Bereichen.
Drittens die Zusammenarbeit mit den Kollegen – ich denke das ist der wichtigste Punkt.

Wie sehen typische Projekte im Bereich Industrie aus?

Wir verkaufen nur sehr selten Standardartikel die am Lager liegen. In vielen Fällen haben unserer Kunden aus dem Industriebereich spezielle Anforderungen.
Manchmal können vorhandene Produkte gemäß den Kundenanforderungen leicht angepasst werden. In anderen Fällen erhalten wir eine Kundenspezifikation und entwickeln dann von Grund auf ein neues Produkt, was dann auch nur der entsprechende Kunde erhält. Oft ist dann nicht ersichtlich, dass wir der Hersteller sind, weil die Produkte als Marke unseres Kunden ausgeliefert werden.

 

Warum hat man sich in drei Vetriebsbereiche aufgeteilt und worin unterscheiden sich die einzelnen Bereiche voneinander?

Größter Unterschied ist wie zuvor beschrieben die Individualität. Die Vertriebsbereiche DIY und Professional verkaufen in erster Linie Standarartikel aus dem Katalog. Das bedeutet der gleiche Artikel wird an verschiedene Kunden geliefert.
Im Industriebereich verkaufen wir viele Produkte nur an einen Kunden.

Im Industriebereich kennen wir in den meisten Fällen auch den Endverwender, während in den beiden anderen Bereichen die Produkte über die jeweilige Handelsstufe vermarktet werden und der Endverwender damit meistens unbekannt ist.
Damit können wir unsere Lösungen optimal auf die Anforderungen der Endverwender anpassen.

 

Worin siehst du das größte Wachstumspotential in deinem Verantwortungsbereich?

Wir sehen das Wachstumspotential aktuell in drei Segmenten, in den wir uns auch schon erfolgreich bewegen:

  • Stromverteilung im Bereich von Netzwerk-/Data Centern
  • Elektrifizierung von Möbeln und Küchen
  • Smart Home Lösungen als OEM-Hersteller

In allen Bereichen haben wir bereits Produkte und Lösungen etabliert und bauen diese weiter aus. Hierbei handelt es sich jeweils auch um Wachstumsmärkte, die wir versuchen noch besser zu erschließen.

 

Die Industrie ist ein sehr großer Markt. Wo siehst du für Kopp Möglichkeiten aber auch Herausforderungen im Bereich Industrie?

Die Möglichkeiten sind grundsätzlich immens, da wir sehr breit aufgestellt sind. Man muss aber die richtigen Entscheider ausfindig machen und überzeugen.
Eine weitere Herausforderung ist fokussiert zu bleiben und die Kundenprojekte erfolgreich abzuschließen.

Eine der größten Herausforderung sind die Kapazitäten. Dadurch, dass wir bei vielen Projekten neue Entwicklungen realisieren müssen, spielen die Ressourcen in den verschiedenen Bereichen eine wichtige Rolle. Hier liegt aber auch der Nachteil zu den anderen Vertriebsbereichen. Wenn ein Standardprodukt entwickelt ist, kann man es über verschiedene Kanäle vermarkten und den Hebel des Handels nutzen. Das ist in unserem Fall selten möglich.

Beende folgenden Satz: Das Arbeiten bei Kopp bedeutet für mich…?

… jeden Tag wieder interessante Erfahrungen zu machen.